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Günstige Osmoseanlage vs. Premium-Modell – Was ist wirklich drin?

Eine beispielhafte Gegenüberstellung der Kosten über einen Zeitraum von 5 Jahren.

Günstige Osmoseanlage vs. Lifestyl System
Dabei vergleichen wir unser klassisches, robustes Standard System von Inga-Ro-Systems (Standardkomponenten)
mit einem typischen modernen Lifestyle-Modell (proprietäre Filterpatronen, schickes Design).
 
Wohl bemerkt! Die Qualität des gefilterten Osmosewassers ist bei beiden Systemen identisch gut!
 

Kosten-Vergleich (Schätzung für 5 Jahre)

PostenRobustes System (z. B. Inga-Ro)Lifestyle-Modell (Marken-Box)
Anschaffung (Gerät)ca. 140 € – 350 €ca. 450 € – 1300 €
Vorfilter (jährlich)ca. 25 € (Standard 10″)ca. 80 € – 150 € (Spezialfilter)
Membran (alle 2-3 J.)ca. 24 € – 50 € (Standard GPD)ca. 100 € – 180 € (Marken-Modul)
Ersatzteile (Verschleiß)Günstig (Standard-Schläuche/Fittings)Oft teure Platinen oder Spezialventile
Gesamtkosten (5 J.)ca. 410 € – 440 €ca. 1.000 € – 2.100 €
 

Vorteile oder Warum der „Sparfuchs“ hier gewinnt:

  1. Standardisierung: Robuste Anlagen wie die von Inga-Ro-Systems nutzen genormte 10-Zoll-Filtergehäuse. Du bist nicht an einen Hersteller gebunden und kannst Ersatzfilter dort kaufen, wo sie am günstigsten sind.
  1. Reparierbarkeit: Geht ein Anschluss, Sensor oder ein Gehäuse kaputt, lassen sich diese Teile für wenige Euro einzeln tauschen. Bei Lifestyle-Systemen im geschlossenen Gehäuse ist eine Reparatur oft wirtschaftlich nicht sinnvoll oder gar nicht möglich.
  1. Investitionsschutz: Während Lifestyle-Marken manchmal ihre Filterformate ändern (wodurch man ein neues Gerät kaufen muss), bleiben Standardmaße seit Jahrzehnten gleich.

Zusammenfassend: 

Mit einem funktionalen (Vontron Filter / Membran), robusten System sparst du über 5 Jahre locker 600 € bis 1.450 €
 
Wäre für dich ein Standard System (Günstige Osmoseanlage) im Unterschrank okay, oder ist dir eine kompakte Box wichtiger, auch wenn die Filter teurer sind und sie nur teuer zu reparieren ist?
 
Wenn du dich bei uns Inga-ro-systems nach einer Anlage umschaut, solltest du auf folgende Konfigurationen achten, um das Maximum aus deinem Budget herauszuholen:
 

1. Die Wahl des Systems: Tank vs. Directflow

  • Directflow (Freeflow): Diese Anlagen haben keinen Vorratstank. Das Wasser wird in Echtzeit gefiltert.
    • Vorteil: Frischeres Wasser, kein Platzbedarf für einen Tank, kein Risiko im Stillstand.
    • Empfehlung: Achte auf eine Leistung von mindestens 400 GPD (Gallons Per Day) oder 600 GPD, damit der Wasserstrahl kräftig genug ist.
  • Tankanlagen: Das Wasser wird langsam in einen Tank gefiltert.
    • Vorteil: Günstiger in der Anschaffung, oft extrem leise.
    • Nachteil: Der Tank nimmt Platz weg 
 

2. Warum das „Standard“ Design für dich arbeitet

  • Sichtkontrolle: Du siehst sofort, ob eine Verbindung feucht ist 
  • Individuelle Bestückung: Du kannst selbst entscheiden, ob du am Ende noch einen Mineralisierungsfilter (fügt Magnesium/Kalzium hinzu) oder einen Aktivkohle-Nachfilter für den Geschmack einbaust. In einem offenen System steckst du diese einfach dazwischen.
  • Standard-Membranen: Du kannst hochwertige Membranen (z.B. von Vontron oder Filmtec) nutzen, die weltweit Standard sind und ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis haben.

 

3. Tipps für den Einbau im Unterschrank

  • Wassermelder: Bei beiden Systemen empfehle ich für 10 € einen kleinen batteriebetriebenen Wassermelder in den Unterschrank zu legen. Das gibt zusätzliche Sicherheit.
  • Befestigung: Die meisten  Systeme haben ein Metall- oder Kunststoff-Gestell. Du kannst sie entweder an die Seitenwand schrauben oder einfach auf den Boden des Schranks stellen.
 
Worauf du beim Kauf bei Inga-ro achten solltest.
Unsere Directflow-Modelle mit Metall-Ständer. Diese sind besonders wartungsfreundlich, da alle Filter senkrecht stehen und du beim Filterwechsel einfach nur die Gehäuse mit einem Filterschlüssel aufdrehen musst.
 

 
Um ein Standard System effizient und kostengünstig zu betreiben, ist es wichtig, zwischen 

notwendiger Filtration und Marketing-Zusätzen zu unterscheiden.

Hier ist der Aufbau, der bei robusten Standard Systemen (wie dem unseren Inga-ro-systems) das beste Ergebnis liefert:
 

1. Die drei unverzichtbaren Vorfilter

Diese schützen das Herzstück der Anlage – die Membran – vor grobem Schmutz und Chemikalien.
  • Stufe 1: Sedimentfilter (5 Mikron): Hält Sand, Rost und grobe Partikel zurück. Er verhindert, dass die Anlage verstopft.
  • Stufe 2: Aktivkohleblock: Bindet Chlor und organische Verunreinigungen. Wichtig: Chlor würde die feine Membran zerstören, daher ist diese Stufe essenziell.
  • Stufe 3: Sedimentfilter (1 Mikron): Ein feinerer Filter, der letzte Kohlepartikel und kleinste Schwebstoffe stoppt.
 

2. Das Herzstück: Die Membran (Stufe 4)

Hier findet die eigentliche Umkehrosmose statt. Sie entfernt bis zu 99% aller Schadstoffe (Kalk, Nitrat, Schwermetalle, Medikamentenrückstände).
  • Spar-Tipp: Wenn du eine Osmose-Anlage kaufst, nimm eine mit einer Marken-Membran (z. B. Vontron). Diese halten bei guter Vorfiltration oft 2 bis 3 Jahre.
 

3. Der Nachfilter (Stufe 5)

Meist eine Aktivkohle-Kartusche, die kurz vor dem Wasserhahn sitzt. Sie sorgt für einen frischen, neutralen Geschmack.
 

 

Worauf du verzichten kannst (um Geld zu sparen):

Viele Hersteller (auch wir bei Inga-ro-systems)bieten 6, 7 oder gar 9 Stufen an. Oft sind das teure Extras mit zweifelhaftem Nutzen:
  • Energetisierung / Vitalisierung: Es gibt keine wissenschaftlichen Belege, dass „Edelsteine“ oder „Magnetfelder“ die Wasserqualität verbessern. Das Geld kannst du dir sparen.
  • UV-Lampen: In Deutschland ist das Leitungswasser mikrobiologisch sehr sicher. Eine UV-Lampe verbraucht Strom und muss jährlich gewechselt werden. Bei einem gut gewarteten System ist sie absolut unnötig.
 

Zusammenfassung für deinen Kauf:

Ein solides 5-Stufen-System (3 Vorfilter, 1 Membran, 1 Nachfilter) ist der „Sweet Spot“. Es bietet:
  1. Hervorragende Wasserwerte. (Identisch zu den Werten aus einer Premium-Anlage)
  2. Niedrige Unterhaltskosten (Standardfilter-Sets kosten oft nur 15-25 €).
  3. Einfache Technik, bei der du jeden Filter einzeln für wenige Euro nachkaufen kannst und sollte mal ein Bauteil kaputt gehen, ist dies leicht und kostengünstig auszutauschen.
 

 

Mein „Spar-Plan“ für dich:

  1. Alle 6–12 Monate: Vorfilter-Set tauschen (kostet ca. 15–25 €).
  2. Alle 2–4 Jahre: Membran tauschen (nur wenn der TDS-Wert deutlich steigt).
  3. Nach Bedarf: Nachfilter für den Geschmack (alle 12 Monate)